Berichte zu den Aktivitäten

Amsterdam und Haarlem

Am Freitag, 18.10.2019 fuhren wir frühmorgens (es war noch dunkel!) von Neunkirchen nach Amsterdam und begannen dort mit einer durch Dr. Westfehling geführten Stadtrundfahrt. Grachten, schöne alte Häuser und viele Radfahrer, die in den Niederlanden auf den allgegenwärtigen Radwegen offensichtlich absolute Vorfahrt haben und dies auch mit entsprechendem Tempo kundtun. Nach der Mittagspause stand der erste Programmpunkt auf dem Plan: das Rijksmuseum mit seiner Ausstellung "Rembrandt - Velásquez". Alle, die z.B. das Gemälde "Die Nachtwache" bisher nur aus Printmedien kannten, waren überwältigt von der schieren Größe des derzeit sich in Renovierung befindlichen Gemäldes. 

Wie so oft hatte der Wettergott ein Einsehen mit der Reisegruppe: Wir kamen trockenen Fußes in das Museum und, während draußen der Himmel seine Schleusen öffnete (die Empfangshalle hat ein riesiges Glasdach), konnten wir uns die monumentalen Gemälde zu Gemüte führen. Dabei half, wie gewohnt, die Einweisung von Dr. Westfehling noch während der Anreise.

Einigermaßen geschafft bezogen wir unsere Zimmer in Haarlem - wieder eine kleine Stadtrundfahrt auf dem Weg dahin - und ließen bei dem gemeinsamen Abendessen den Tag Revue passieren und ausklingen.

Tags darauf stand Haarlem auf dem Plan. Auf dem Grote Markt "stürzten" wir uns vor der Besichtigung der Kathedrale in das Marktgetümmel. Wie so oft wies uns Dr. Westfehling im Gotteshaus danach auf Einzelheiten hin, die uns u.U. entgangen wären und denen wir möglicherweise keine Beachtung geschenkt hätten.

Danach ging es per Bus vorbei an Poldern, auf denen sich allerlei Federvieh für die bevorstehende Reise in wärmere Gefilde stärkte, weiter nach Zaanse Schans ins dortige Museum.

Der Besucherandrang war - dem Wochenende entsprechend - stark und man hörte viele Sprachen. Ein ausgedehnter Spaziergang führte uns bei gutem Wetter am Kanal und einigen, sich in Betrieb befindlichen Windmühlen entlang, die bei Interesse besichtigt werden konnten.

Auf der Rückfahrt zum Hotel machten wir einen Abstecher an die Nordsee, vorbei an Zandvoort, einst eine berühmte Rennstrecke, wo sich Boliden erbitterte Rennen geliefert hatten.

Auch der Strand bereitet sich offensichtlich auf die kalte Jahreszeit vor: nur wenige Besucher, die der steifen Brise trotzten und Kitesurfer, deren bunte Drachen farbige Kleckse an den blauen Himmel zauberten. Allein die Breite und Länge des Strandes,  zahllose Parkplätze und die Bettenburgen lassen ahnen, wie es im Sommer hier zugeht.

Die Haare zerzaust und hungrig ging es zurück ins Hotel zum gemeinsamen Abendessen.

Am Sonntag stehen wir morgens in Haarlem auf dem inzwischen von den Marktbuden geräumten, noch fast menschenleeren Grote Markt und haben freie Sicht auf die Kathedrale, das Rathaus, den im Fischgrätenmuster mit Klinkern gepflasterten Platz  und die anderen prachtvollen Renaissancebauten. Wir flanieren mit unserem "Fremdenführer" Dr. Westfehling durch alte Gassen der langsam zum Leben erwachenden Stadt zum Frans-Hals-Museum, wo uns wieder großformatige Ölgemälde erwarten.

Unser Bus holt uns pünklich am Treffpunkt ab und es geht, später dann im strömenden Regen, zurück nach Neunkirchen, wo wir bei einbrechender Dunkelheit wohlbehütet ankommen.

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Peter Wamser

 

 

Buchübergabe

Digitalisierung ist zwar wichtig, kann aber 'richtige' Bücher nicht ersetzen! Gespannt verfolgten die Kinder der 4. Schuljahre die kurze Inhaltsangabe der Geschichte von Magnus, Mithat, Vicky und Flora, die bei einem Preisausschreiben eine exklusive Eintrittskarte für den neuen Mega-Erlebnispark gewonnen haben.
Ursula Krumm war im Auftrag des Freundeskreis Buch und Kunst in die Ritter-Göttscheid-Grundschule und die Grundschule Wolperath gegangen, um allen Viertklässlern das Buch „Abenteuer in der Megaworld“ zu schenken. Hat sich der Verein doch zur Aufgabe gemacht, die Lesekultur in der Gemeinde zu fördern.
Zum Welttag des Buches wurde das Buch „Abenteuer in der Megaworld“ von Sven Gerhardt von der Deutschen Post AG, der Verlagsgruppe Random House, der Stiftung Lesen und dem ZDF herausgegeben.
Zur verspäteten - Corona bedingten - Übergabe konnten nur die Klassensprecher/innen und ihre Lehrer/innen kommen. Auch den Leselernpatinnen und -Paten war es nicht erlaubt, mit den Kindern Aktionen zum Buch durchzuführen.
Die Kinder des 1. Schuljahres der Ritter-Göttscheid-Grundschule bekamen einen Klassensatz der Märchen-Comics von Rotraud Berger, das diesjährige Buch der Kampagne „Junges Buch für die Stadt“, herausgegeben von Kölner Stadt-Anzeiger, Junges Literaturhaus Köln und der Stadtbibliothek Köln.
Es ist ein wunderbares Buch für alle, die Märchen mögen. Entstaubt und neu verpackt hat R.S. Berger acht Märchen in moderne, lebendige Bildergeschichten umgestaltet.

Der Freundeskreis Buch und Kunst hofft, dass die auferlegte Corona-Pause bald beendet ist. Sehnsüchtig warten die Leselernpatinnen und -paten auf die Zeit, in der sie wieder wöchentlich zu den Kindern in die Schule dürfen.

Für den Freundeskreis
Peter Wamser

 

 

Richtige Bücher: